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IHR BEFINDEN: Sie leiden unter Ängsten? Haben Phobien?

Symbolgrafik zu Befindlichkeit: Phobien

Angst ist ein schlechter Berater“ hört man häufig. Um bei einem Klassiker zu bleiben: Sie gehen in der freien Natur um ein nicht einsehbares Eck herum. Und da steht dann, möglicherweise ebenfalls überrascht, der hungrige Säbelzahntiger… ist es erst mal soweit, hilft Ihnen weder Achtsamkeit noch Respekt. Sie haben Angst. Und so furchtbar falsch erscheint uns das nicht. Eher die Frage ob diese Angst ausschließlich dominiert, oder noch Freiräume zulässt.

Angst macht uns auch wachsam – Gefühle, wie z.B. das Lampenfieber beflügeln oft eine sinnesspezifische Wachheit und eine Selbst-Verantwortung bei Alltags-Herausforderungen. Aber Angst, die über ein natürliches und ganz individuell zumutbares Maß (und damit zu respektierendes!) hinausgeht, beschwert das tägliche Leben von Menschen, lässt sie erstarren und kann in der Folge Karrieren und Lebensglück verhindern.

GESUNDE ANGST

Angst ist generell ein Überlebensprogramm aus unserer Entwicklungsgeschichte. Sie gehört in „gesundem“ Maße zum Leben dazu. Sie hilft uns, Gefahren zu erkennen und darauf zu reagieren. In einer bedrohlichen Situation schüttet das Gehirn Stresshormone aus. Der Herzschlag beschleunigt sich, die Atmung wird schneller, und die Muskeln spannen sich an. Kurzfristig ist der Körper leistungsfähiger. Sobald die Gefahr gebannt ist, stellt er um auf Entspannung.

Ist dieses Gleichgewicht gestört, findet der Körper keine Entspannung mehr und die Angst kann sogar krank machen. Begonnen bei mangelnder Konzentration, Gereiztheit, Rückenschmerzen, Schlafstörungen bis hin zu wirklich schlimmen Diagnosen. Besonders, wenn sie lange verdrängt wurde.

WENN ANGST KRANKHAFT WIRD

Krankhafte und krankmachende Angst ist nicht mehr dem persönlichen, individuellen Sachverhalt angemessen. Für den Betroffenen fühlt sich die Bedrohung zwar real an, gleichzeitig gibt es objektiv keinen Grund, sich zu fürchten und so kommt es zum Fehlalarm. Im Gehirn steuert der Mandelkern, die sogenannte Amygdala, die Bewertung möglicherweise gefährlicher Situationen. Er gleicht mit dem Hippocampus, dem Sitz des Gedächtnisses, Erfahrungen ab, die wir früher schon einmal gemacht haben, zum Beispiel mit den Bildern/Gerüchen/Eindrücken/Emotionen/etc. eines traumatischen Erlebnisses. Tritt ein ähnliches Ereignis, welches in dieses abgespeicherte Muster fällt, erneut ein, dann erkennt es der Mandelkern. Er schlägt Alarm und gibt das Signal, Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrealin aus zuschütten. Dauerhaft nicht eben hilfreich für Betroffene.

D.h., dass Ihr Hirn möglicherweise auf eine Situation referenziert, die sie bspw. als dreijähriges Kind in dieser Weise als angstauslösend bedrohlich empfunden haben. Und auch, sollte ihre aktuelle Situation in keiner rational begründbaren Weise mehr in Analogie zu Ihrem heutigen Erwachsenenleben stehen, ist sie dennoch da. Denn Ihr Unterbewusstsein hat das zu Ihrem Schutz damals so gelernt. Es wird sie in diesem Beispiel so lange weiter „davor schützen“ versuchen, bis es Neues lernt. In diesem Fall, dass das heute nicht mehr passt. Bis zu dieser Lernveränderung wird es mit immer neuen Situationen, die es dem Erstereignis zuordnet tendenziell genährt. Und die Angst kann sich ausbreiten. Wie sich das anfühlt, und dass das wenig erfreulich im täglichen Leben ist, wissen die Betroffenen nur zu gut. Egal ob vor Spinnen, Spritzen, Prüfungen, Vorträgen, … Verlust von materiellen Gütern, Tieren oder Personen.

Symbolbild zum Thema Höhenangt

Hat die Angst einen – ebenfalls ganz individuellen – Wert überschritten, kommt die Angst vor dieser Angst erschwerend und belastend dazu. Mit entsprechenden Auswirkungen im Leben. Betroffene richten viel Energie darauf, entsprechende Situationen zu meiden, in denen Sie ihren Emotionen hilflos ausgeliefert sind. Diese Strategie verstärkt Ihr Problem allerdings auf Dauer.

Heut weiß man, dass ein komplexes Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und biografischer Erfahrung manche Menschen anfälliger für Angststörungen macht als andere.

WIR HELFEN IHNEN AUS DER ANGST HERAUS

In einer klassischen Therapie z.B. durch einen Psychologen suchen Sie diesen Ursprung und die systemischen Verstrickungen und arbeiten daran Ihre Ängste vom Auslöser zu entkoppeln.

Diesen Prozess unterstützen wir gerne u.a. mit hoch bewährten Techniken aus dem NLP, der systemisch therapeutischen Arbeit, u.a. analog zu Enneagrammen oder der Hypnosetherapie.

Allein, es ist nicht immer einfach für Betroffene sich konkret den ehemaligen Situationen zu stellen, sie also möglicherweise nochmals „durchleben zu müssen“. Dafür nutzen wir dann bspw. kinesiologische Techniken oder – je nach Ursprung – auch Reinkarnationsführungen bzw. schamanische Vorgehensweisen.

Dabei wissen Sie bitte auch: wann welche Situation in Ihrem Leben wirklich eine „Angstprägung“ ausgelöst hat, ist bisheriger Erfahrung nach völlig individuell und ohne für uns erkennbares Muster. Das heißt vor allem auch: nur weil Sie gefühlt mehr Angst haben als Andere, können Sie nichts dafür und sind deswegen definitiv nicht schwächer (allein wie viel Kraft Sie aufwenden mit Ihren Ängsten zurecht zu kommen schließt u.E.n. Schwäche per-se aus).

Warum manchmal Kleinigkeiten derartige Prägungen in uns auslösen und „eigentlich schlimme Dinge“ nicht, wissen wir auch nicht. Gerne möchtenwir uns den Worten eines langjährigen Ausbilders anschließen: „da kam eben Gottes Finger vom Himmel und der Moment wurde zur Prägung“.

 

Sollten Sie betroffen sein, nehmen Sie also bitte das als vielleicht das Wichtigste aus diesem Textteil mit:

Sie sind weder aktiv schuld an derartigen Emotionen, noch deswegen schwach, geschweige denn klein oder gar unbedeutend. Es ist jetzt einfach so. Und zusammen können wir eine Menge daran ändern.

Vielleicht haben Sie genau jetzt Angst bekommen, weil Ihnen etwas bewusst wird, weil Sie sich dem nicht stellen möchten (siehe oben). Dann wissen Sie bitte auch: das „Energie-Invest“, was Sie möglicherweise schon seit Jahren benötigen, um irgendwie mit Ihrer persönlichen Situation klar zu kommen ist absehbar ein Vielfaches von dem, was sie in einer derartigen Befreiungsarbeit benötigen. Und das Ende einer solchen gemeinsamen Arbeit ist absehbar. – Unbearbeitet bleibt nur das Wachstum der Angst.

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