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IHR BEFINDEN: Sie leiden an selbstverletzendem Verhalten oder einer Sucht?

Symbolgrafik zu Befindlichkeit: Süchte

Das  Thema Sucht können wir nicht umfassend begreifen, wenn wir uns bei der Betrachtung nur auf die typischen Suchtmittel „Nikotin“, „Alkohol“ und „Drogen“ beschränken.

Tatsächlich sind sämtliche Dinge in unserem Leben, die wir im Übermaß tun, Süchte, denn sie stellen Abhängigkeiten dar, denen wir (meist unbewusst) eine höhere Priorität in unserem Leben geben, als einer bewussten und achtsamen Lebensgestaltung.

Zu den Süchten gehören neben „Substanzen“ auch bestimmte Beschäftigungen und Tätigkeiten, die wir zwanghaft im Übermaß ausüben, weil wir glauben, über diese einen Mehrwert  – z.B. Aufmerksamkeit, Selbstwert, Liebe, Anerkennung, Gemeinschaft, gesellschaftlichen Status, eine gewünschte Dazugehörigkeit, Unabhängigkeit, usw. – in unser Leben zu bringen.

 

Das bedeutet auch, dass das eingangs verwendete Wort „Übermaß“ hier mehrere Bedeutungen hat. Also nicht nur bspw. zehn statt zwei Biere sind Übermaß im obigen Sinn, sondern auch ein großes Regal voll Bücher die möglicherweise ohnehin mehr Zierrat als konstantes Quellenmaterial sind, Berge von Zinntellern oder CDs oder… Nicht nur, dass solche Sammlungen regelmäßiger Reinigung bedürfen, sie erinnern uns auch permanent daran, dass wir schon so lange dieses eine Buch lesen oder diese eine Musik mal wieder hören wollten. Und auch, dass es sicherlich Neues gibt, was „man“ nicht versäumen will ebenfalls zu erwerben (in der Hoffnung, dass man sich nach dem Kauf besser fühlt – klappt ja auch oft, nur für wie lange?).

 

Sucht

Übermaß im erweiterten (und hier vereinfachten) Sinne ist also alles das, was uns nicht wirklich gut tut.

Dazu gehört klassischerweise (und wir kennen das schon von Bildern der alten Römer oder Griechen) auch das was wir uns „gönnen“. Besonders leckeres Essen und davon möglichst viel und häufig.

Als ob das nicht schon ungünstig genug wäre (bspw. weil durch das resultierende Übergewicht der Rücken oder die Knie schmerzen, Blutzucker- und Leberwerte nicht in Ordnung sind) gehen viele „gerne“ auch noch weiter.

Denn auch Selbstverletzung kann in diesen Bereich driften. Vielleicht als Mischung aus einem Ventil zum Druckabbau und Selbstbestrafung (bitte nehmen Sie das beides richtig ernst, möglichst bevor es eine Eigendynamik entwickelt). Dazu gehören keinesfalls nur suizidale Gedanken (Selbsttötungsgedanken) sondern auch – wie oben beschrieben – das eher klassische Übermaß.

DER AUSWEG

Nur- wie kommt man raus aus diesem Hamsterrad? In eine – im Kontext mit den Lebensumständen – viel mehr selbst gestaltete Atmosphäre, in der man sich auch dauerhaft wirklich wohl fühlt? Eines der dominierenden Stichworte ist Authentizität. Die Eigene. Die Reflektierte. – Nicht nur auf intellektueller Ebene! Denn gute Gefühle denken, das wissen Sie, ist eine Mogelpackung und macht „nicht satt“.  

Wir sind uns sicher, dass Sie das wissen. Weil sie es kennen. Spätestens wenn Sie mit sich, und sei es nur für ein paar Minuten, alleine sind. Die Gedanken ruhiger werden und sich dann nicht wirklich wohl fühlen.

Jetzt bitte keine kurzlebige Ersatzlösung finden. Manchmal sind es tatsächlich echte Änderungen, die anstehen, manchmal nur eine geänderte Sichtweise und manchmal nur geringe Modifikationen.

Vielleicht scheut es Sie da jetzt ran zu gehen, das mal genauer anzusehen. – Natürlich. So geht es fast allen der über 7.5Mrd. Menschen. – Nur besser wird es davon klar nicht.  

Also: wie raus kommen aus diesen sich wiederholenden und wachsenden Schleifen? Wie das Hamsterrad verlassen ohne mit einem lauten Knall daneben aufzuschlagen und möglicherweise plötzlich nicht mehr dazu zu gehören. Schien es doch vorher noch kalkulierbar, bekannt, vertraut.

Und ist „man“ hinterher noch „man“ selbst?

Riskiert man mit einem derartigen Ausstiegsversuch nicht das zu verlieren, was einem als eigenes Ich so bekannt (und vermeintlich kalkulierbar) ist?

Nein. Ein ganz klares nein. Und das hat freundliche Seiten, aber vielleicht auch weniger angenehme.

Zuerst zu den Freundlichen: da alle diese Themen ganz grob mit Selbst-Wert, Selbst-Verständnis (auch im Sinn von Selbst-Verstehen), Selbst-xyz zusammenhängen, dürfen wir Ihnen versichern, dass sich das Kümmern um das größte Geschenk, das Sie hier erhalten haben handelt: nämlich ihr heutiges und damit, je nach Glaubensauffassung zumindest derzeit, einziges Leben, das Beste und Schönste ist, was sich „gönnen“ können. Es geht um Sie selbst.
Und wenn es grad nicht so gut klappt, lassen Sie uns versuchen gemeinsam was draus zu machen.

Das heißt nicht: nichts wie weg von den oben exemplarisch aufgeführten Büchern, CD´s usw. sondern ein schrittweises erkennen und erlauben einer Konzentration auf „Dinge“ die wirklich gut für Sie sind.

Damit fängt das, was gerne als Selbstoptimierung bezeichnet wird unseres Erachtens erst an.

Und nein: wir postulieren hier nicht, dass Sie, um mehr Zufriedenheit, innere Ruhe sowie Mut und Kraft für Veränderungen oder dem Leben an sich zu erlangen nun wie ein Heiliger leben sollten. Sondern dass wir „Ihr System“ Schritt für Schritt, in der Ihnen eigenen Geschwindigkeit und mit unseren gemeinsamen Möglichkeiten derart optimieren, dass die nicht hilfreichen Süchte oder Verhaltensmuster, die Ihnen „im Übermaß“ eben nicht mehr geben, ersetzt werden durch das was Ihnen wirklich gut für Sie ist.

Der nicht ganz so angenehme Teil ist: genauso wenig wie Sie in wenigen Tagen laufen oder lesen lernten oder nach fünf Stunden Fitnessstudio aussehen wie Mr. Universum, genauso wenig ist dieser Prozess Ihrer persönlichen Weiterentwicklung ein kurzer. Es wird Zeit brauchen, um bei Ihnen, in Ihrem Leben und in Ihrem Alltag anzukommen und stabil zu werden.
Und bitte: rechnen Sie auch mit dem einen oder anderen Rückschlag. – Wir glauben, dass man das Wachstum nennt.

Dabei unterstützen wir sie. Sensibel, verständnisvoll und kompetent, aber auch konsequent.

In allen Fällen am liebsten parallel zu einer klassischen Therapie. In kritischen Fällen (Selbstmordgedanken oder Selbstverletzung) zwingend. Nicht weil wir die Verantwortung scheuen, sondern weil wir fest überzeugt sind, dass interdisziplinäre Teams viel mehr leisten können. (Aber auch, weil der Gesetzgeber bei bspw. suizidalen Gedanken, nicht ohne Grund, hier klare Regeln vorgibt).

Die klassischen Therapien können tolle Dinge. Wir auch. Andere. Zusammen ist das unseres Erachtens nach der Weg der Wahl um dauerhaft stabile Ergebnisse zu erreichen.

Damit Sie aufhören können Probleme im Außen zu kompensieren und sich in Ihrem Inneren Dinge ändern dürfen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür:

Abusus von bewusstseinsverändernden Substanzen (Alkohol, Drogen, Tabletten etc.) liegt nicht in unseren Kernkompetenzen und kann daher nur in Ausnahmefällen – und auch dann zwingend komplementär – begleitet werden.

Auch bei Nikotinsucht möchten wir empfehlen erst eines der spezialierten Seminare zu besuchen. Diese sind auf schnelle Ergebnisse und geringe Kosten spezialisiert und erreichen dabei statistisch veritable Ergebnisse. Erst wenn Sie dort nicht erfolgreich wurden, macht es Sinn uns einzubinden. 

Bei Fragen zu unseren Anwendungen oder zur Vereinbarung eines Termins können Sie uns gerne anrufen: 0731-25060566

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